Phasenwechselmaterial (PCMs) können aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung und Phasenwechseleigenschaften in mehrere Kategorien eingeteilt werden, jeweils mit spezifischen Anwendungsvorteilen und -beschränkungen. Zu diesen Materialien gehören hauptsächlich organische PCMs, anorganische PCMs, biobasierte PCMs, und zusammengesetzte PCMs. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Einführung in die Eigenschaften der einzelnen Phasenwechselmaterialtypen:
1. Organische Phasenwechselmaterialien
Organische Phasenwechselmaterialien umfassen hauptsächlich zwei Arten: Paraffin und Fettsäuren.
-Paraffin:
-Merkmale: Hohe chemische Stabilität, gute Wiederverwendbarkeit, und einfache Einstellung des Schmelzpunkts durch Änderung der Länge der Molekülketten.
-Nachteil: Die Wärmeleitfähigkeit ist gering, und es kann notwendig sein, wärmeleitende Materialien hinzuzufügen, um die thermische Reaktionsgeschwindigkeit zu verbessern.
-Fettsäuren:
-Merkmale: Es hat eine höhere latente Wärme als Paraffin und einen breiten Schmelzpunktbereich, geeignet für verschiedene Temperaturanforderungen.
-Nachteile: Einige Fettsäuren unterliegen möglicherweise einer Phasentrennung und sind teurer als Paraffin.

2. Anorganische Phasenwechselmaterialien
Zu den anorganischen Phasenwechselmaterialien gehören Salzlösungen und Metallsalze.
-Salzwasserlösung:
-Merkmale: Gute thermische Stabilität, hohe latente Wärme, und niedrige Kosten.
-Nachteile: Während des Gefrierens, Es kann zu Delamination kommen und es ist ätzend, Behältermaterialien erforderlich.
-Metallsalze:
-Merkmale: Hohe Phasenübergangstemperatur, Geeignet für die Speicherung thermischer Energie bei hohen Temperaturen.
-Nachteile: Es gibt auch Korrosionsprobleme und es kann zu Leistungseinbußen aufgrund wiederholten Schmelzens und Erstarrens kommen.
3. Biobasierte Phasenwechselmaterialien
Biobasierte Phasenwechselmaterialien sind PCMs, die aus der Natur gewonnen oder durch Biotechnologie synthetisiert werden.
-Merkmale:
-Umweltfreundlich, biologisch abbaubar, frei von Schadstoffen, Erfüllung der Anforderungen einer nachhaltigen Entwicklung.
-Es kann aus pflanzlichen oder tierischen Rohstoffen gewonnen werden, wie Pflanzenöl und tierisches Fett.
-Nachteile:
-Es kann zu Problemen mit hohen Kosten und Quellenbeschränkungen kommen.
-Die thermische Stabilität und Wärmeleitfähigkeit sind geringer als bei herkömmlichen PCMs, und erfordern möglicherweise eine Modifikation oder Unterstützung durch Verbundwerkstoffe.

4. Verbundmaterialien für Phasenwechsel
Verbundphasenwechselmaterialien kombinieren PCMs mit anderen Materialien (wie zum Beispiel wärmeleitende Materialien, unterstützende Materialien, usw.) bestimmte Eigenschaften bestehender PCMs zu verbessern.
-Merkmale:
-Durch die Kombination mit Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit, die thermische Reaktionsgeschwindigkeit und die thermische Stabilität können deutlich verbessert werden.
-Es können individuelle Anpassungen vorgenommen werden, um spezifische Anwendungsanforderungen zu erfüllen, wie zum Beispiel die Verbesserung der mechanischen Festigkeit oder die Verbesserung der thermischen Stabilität.
-Nachteile:
-Der Vorbereitungsprozess kann komplex und kostspielig sein.
-Es sind genaue Materialabstimmung und Verarbeitungstechniken erforderlich.
Diese Phasenwechselmaterialien haben jeweils ihre einzigartigen Vorteile und Anwendungsszenarien. Die Auswahl des geeigneten PCM-Typs hängt in der Regel von den Temperaturanforderungen der jeweiligen Anwendung ab, Kostenbudget, Überlegungen zur Umweltverträglichkeit, und erwartete Lebensdauer. Mit der Vertiefung der Forschung und der Entwicklung der Technologie, die Entwicklung von Phasenwechselmaterialien
Es wird erwartet, dass sich der Anwendungsbereich noch weiter ausweitet, insbesondere in der Energiespeicherung und im Temperaturmanagement.








